1: Bekannte
Ein wahres Problem sind Bekannte, die "wichtige" Mails an alle,
die sie kennen, weiterleiten und in ihrem Bekanntenkreis Personen kennen,
die dasselbe tun, usw. So entsteht schnell eine grosse Anzahl von
E-Mailadressen. Einerseits werden Sie so mit vielen unerwünschten
E-Mails bombardiert, andererseits benutzt vielleicht ein Spammer die
E-Mailadressen als erstklassige Datenbank. Abhilfe schafft die Erziehung Ihrers Bekanntenkreises. Schreiben Sie Ihren Bekannten, die in der Welt
rummailen, anstatt die "TO:"- (= "An:)- oder "CC:"- Funktion die "BCC:"- Funktion
des Mailprogramms zu verwenden (BCC: = "Blind Carbon Copy").
Die E-Mails werden trotzdem an alle verschickt, die Empfänger sind
jedoch im E-Mail nicht mehr ersichtlich.
Wird eine Liste mit AN: oder CC: versendet, und bekommt einer der Empfänger
einen Mailvirus, so werdem alle Empfänger dieser Emails mit diesem
Virus beglückt!!! Schön - nicht wahr ?
Also E-Mail an mehrere Empfaenger (Adress-Listen)
immer mit BCC: versenden !
2. Elektronische Postkarten
Wer elektronische Postkarten (Grusskarten) versendet
oder empfängt wird in Adressenverzeichnisse aufgenommen,
welche gehandelt werden - und dann eben dazu führen,
dass SPAM resultiert, in Form von Reklamemails von allen Orten.
Deshalb sollte auf alle Arten elektronische Postkarten
verzichtet werden. (Weder aufgeben noch abholen).
Man kann ja eine schöne Email selbst schreiben und darin
Bilder mit Blumen usw. einfügen. Dies wirkt erst noch besser
als "Konfektionsware" ...
3. Bekanntgabe seiner E-Mail-Adresse
Wer in Diskussionsrunden oder Gästebüchern im Internet mitmacht, oder eine eigene Homepage führt, sollte auf die direkte Angabe seiner E-Mail-Adresse verzichten, da diese
von Robot-Programmen erfasst werden und dann in SPAM umgewandelt wird.
Die E-Mail-Adresse sollte z.B. in der Form maxmeierNOSPAM@provider.com mit der erklärenden Angabe "NOSPAM in Adresse entfernen" bekanntgegeben werden, oder als Graphik anstelle von Text, indem man die Adresse in einem GIF- oder JPG-Bild schreibt, und
damit die automatische Adressaufnahme verhindert.
Gewisse automatische Systeme verlangen die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse, damit das
System antworten kann. Für diese Fälle ist eine temporäre E-Mail-Adresse einzurichten
(z.B. bei Hotmail), jedoch nicht die offizielle Adresse anzugeben.
4. Schutzprogramme
Des weitern gibt es Schutzprogramme, welche Charakteristiken
von SPAM erkennen und diese aus der Mail abfangen.
Diese Programme erlauben, unerwünschte Mail herauszufiltern und
zu löschen, bevor die ganze Mail heruntergeladen wird.
Als Schutzprogramm kann ich das Programm MailWasher
empfehlen, dieses zeigt die Mail mit Spamhinweis an, und erlaubt
solche unerwünschte Mail direkt beim Provider zu löschen.
Benutzung gratis und free Download bei:
http://www.mailwasher.net/download.php
Achtung: Bei Mailwasher.net ist die Gratisversion nicht mehr erhältlich,
die Free-Version ist hier noch erhältlich:
http://www.pcworld.com/downloads/file_description/0,fid,20000,00.asp
5. Option "Empangbestätigung" ausschalten
Im E-Mail-Programm die Option "Empfangbestätigung senden" ausschalten,
resp. "nie eine Empfangsbestätigung senden" einschalten,
damit ein Sender von Spam/Virus keine automatische Quittung erhält!
6. Antwort auf SPAM
Dann noch ein wichtigerTipp:
Auf SPAM-Mail nie antworten.
Wenn man Spam-Mail zum Abbestellen beantwortet, dann erfolgt meist
genau das Gegenteil. Damit weiss nämlich der Absender, dass die Post
gelesen wird ... und sendet noch mehr.